ADDITIVE Cares im dormizil:
Solidarität, die bewegt

Portrait AlexandraU
März 2026

Alexandra Unterholzner

Office Manager

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr war für uns klar: Das Engagement im Bozner dormizil soll keine einmalige Geste bleiben.

 

Auch im März 2026 haben zehn Kolleginnen und Kollegen von ADDITIVE den Frühstücksdienst übernommen, um obdachlosen Menschen einen würdevollen Start in den Tag zu ermöglichen.

Gruppenfoto im ADDITIVE+ Büro in Bozen mit den freiwilligen Mitarbeitenden, die beim Herzensprojekt im dormizil mitgewirkt haben.
Ein Teil des A+ Teams, das im dormizil 2025 im Einsatz war.
v.l.n.r - hinten: Lisa Haid, Tobias Stecher, Matthias Ebner, Anna Gamper & vorne: Nadia Lang, Stefan Hellweger, Joachim Leiter, Kosta Jovic, Petra Enrich, Kira Riehl

Zeit statt Geld: Unser Einsatz für obdachlose Menschen

Solidarität ist für uns mehr als ein Schlagwort, sie ist ein aktiver Teil unserer Unternehmenskultur. Unter dem Dach von ADDITIVE Cares bündeln wir unsere sozialen Initiativen und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung dort, wo sie unmittelbar gebraucht wird. Ob soziale Einrichtungen, Umweltprojekte oder lokale Hilfsaktionen – wir setzen Jahr für Jahr mindestens ein deutliches Zeichen für Mitgefühl und Zusammenhalt.

 

In den vergangenen Jahren haben wir bereits das Südtiroler Kinderdorf, den Wünschewagen des Weißen Kreuzes und die Kinderkrebshilfe Peter Pan unterstützt. Seit 2025 verfolgen wir einen zusätzlichen Ansatz: Wir schenken Zeit statt Geld. Was im letzten Jahr als Pilotprojekt begann, hat sich nun im März 2026 als fester Bestandteil unseres Engagements etabliert.

Im dormizil erhalten 25 obdachlose Menschen ein warmes Bett im kalten Winter.
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Auch 2026 halfen wieder ADDITIVE Mitarbeiter beim Frühstücksdienst im dormizil mit.

Ein warmes Frühstück, ein Zeichen der Wärme

Auch in diesem Jahr engagierte sich unser Team im dormizil in Bozen. Das dormizil bietet obdachlosen Menschen eine warme Unterkunft für die Nacht. Die Realität ist hart: Geschätzt mehr als 100 Menschen verbringen den Winter auf den Straßen, und das allein in der Landeshauptstadt. Obdachlosigkeit hat viele Gesichter – von Jobverlust über familiäre Probleme bis hin zu fehlendem bezahlbaren Wohnraum. Dabei geht es oft um das nackte Überleben.

 

Hier wollen wir aktiv helfen. Anstatt Geld zu spenden, stellten wir unsere Zeit zur Verfügung: Wir übernahmen teamweise den Frühstücksdienst. Dieser, sowie auch die Nachtdienste werden von einer Gruppe Freiwilliger abwechselnd übernommen. Das dormizil wird vom Verein „dormizil EO“  (Zusammenschluss von Privatpersonen) betrieben, welche im September 2025 auch das Haus "Ulli Lerchbaumer" mit acht langfristigen Unterkünften für Bedürftige eröffnet hat.

Es ist eine erdende Erfahrung, morgens vor der Arbeit Zeit für Menschen aufzubringen, die Unterstützung brauchen. Es rückt die eigenen Prioritäten wieder ins rechte Licht.
- Alexandra Unterholzner

Gemeinsam anpacken

Insgesamt zehn ADDITIVE Mitarbeiter haben an fünf Vormittagen im März den Frühstücksturnus von 6:45 Uhr bis 9:00 Uhr übernommen. Die Aufgaben klingen simpel, sind aber essenziell:

 

  • Den Nachtdienst ablösen und alle dormizil-Bewohner wecken
  • Frühstück vorbereiten und begleiten
  • Mit den Gästen in den Tag starten
  • Aufräumen und das dormizil zusperren

 

Dabei geht es nicht nur um einen warmen Tee und ein Stück Brot, sondern um Begegnung, kurze Gespräche und einen Moment der Würde für Menschen, die in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleiben.

 

Der Betrieb des dormizil wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Ob durch persönlichen Freiwilligendienst oder monetäre Zuwendungen – jede Form der Hilfe zählt. Das dormizil freut sich auch über deine Unterstützung, um diesen wichtigen Rückzugsort in Bozen aufrechtzuerhalten.

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